Programm 2018

Donnerstag, 13. September 2018

08:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Fachausstellung
09:15 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
09:20 Uhr
Einstiegs-Keynote
Industrial Usability in neuen Dimensionen -
Was HoloLens & Co. leisten können mehr
Die Welt in der wir leben ist dreidimensional, doch sind unsere IT Systeme meistens entweder 2D-dimensional oder einfache Projektionen der dritten Dimension. Wir wenden uns gezielt dem Computer zu, um mit diesem zu interagieren. Die dritte Dimension zu nutzen und sich in dieser nach Möglichkeit so zu bewegen wie in der „echten“ Welt sollte naheliegend sein, doch wie lässt sich dies sinnvoll erreichen?

Erst 2015 angekündigt, erschließt Microsoft HoloLens als Schlüsseltechnologie neue Dimensionen. Es geht nicht nur um das Darstellen von hübschen Objekten in 3D, sondern um Lösungen, welche den dreidimensionalen Raum sinnvoll nutzen. In diesem Vortrag werden wir erläutern, welche Interaktionsparadigmen es hierfür momentan gibt, in welcher „Toolwelt“ wir uns bewegen, welche Werkzeuge also relevant sind, um Anwendungen zu erstellen, wie der Stand der Technik ist und welche Trends in künftige intelligente Anwendungen hineinfließen.
Referent: Andreas Erben | CTO Industrial Holographics, CEO Americas daenet, Microsoft MVP

Andreas Erben, der CTO des Startups Industrial Holographics und der CEO Americas der daenet Corporation verfügt über ein weites Erfahrungsfeld. Seit über 25 Jahren ist er in der Softwareindustrie und der Beratungsbranche tätig, er hat Erfolge und Fehlschläge erlebt, den Aufstieg und Absturz von Trends begleitet, und von kleinen Startups bis Großkonzernen verschiedenste Organisationen unterstützt.
In den 90er Jahren des letzten Jahrtausend, hatte er bereits mit Themen wie der virtuelle Realität zu tun, und nach 20 Jahren Fokus auf „Backend-Software“ und Integrationslösungen, ist er sozusagen zu den Wurzeln zurückgekehrt, als Microsoft HoloLens angekündigt wurde und er sich darauf spezialisierte. Microsoft hat ihn als “Most Valuable Professional” (MVP) ausgezeichnet und er ist ein “Professional Scrum Trainer” der scrum.org. Andreas Erben stolz darauf, immer Kern und Herzen noch ein „nerd“ zu sein und er ist von der Leidenschaft angetrieben, Menschen durch Technologie zu Neuem zu befähigen.

10:00 Uhr
Aus der Praxis für die Praxis I -
Durchgehende User Experience & Nachhaltiges Design beim Maschinenbauer DMG Mori mehr
Im Bereich der Investitionsgüter spielt das Design eine immer größere Bedeutung und wird gerne als Differenzierungsmerkmal genutzt. Ziel ist es, den Kunden einen funktionalen Mehrwert zu bieten. Das Bedürfnis nach intuitiver und durchgängiger Bedienung erfordert eine immer stärkere Verschmelzung von Hardware und Software, die für die Gestaltung der Produkte neue Möglichkeiten mit sich bringt, jedoch die Designer und Entwickler vor neue Herausforderungen stellt. Denn die Schnelllebigkeit der Digitalisierung erfordert flexible Lösungen die die Nachhaltigkeit der Produkte auch nach Jahren beim Kunden sicherstellen. Mit diesem Spotlight erläutert Philipp Kriener Erfahrungen aus der Praxis und stellt Methoden vor, um den Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Design im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und dem schnellen Wandel der digitalen Welt
  • Nutzerbedürfnisse aufnehmen und für die Zukunft absichern
  • Intuitive Bedienung - Evolution statt Revolution?
Referent: Philipp Kriener | DMG MORI

Philipp Kriener verantwortet seit August 2016 das Thema Produktdesign im DMG MORI-Konzern. Zuvor war er von 2011 bis 2016 als Konzeptkonstrukteur im Bereich Gesamtfahrzeug - Package/Konzepte/Vorentwicklung in der Schnittstelle zwischen Design und Konstruktion bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, im Entwicklungszentrum in Weissach, tätig. Er studierte in Hamburg Fahrzeugbau mit dem Schwerpunkt Karosseriekonstruktion.

10:30 Uhr
Spotlight-Session -
Kurzvorstellung der Produkte und/oder Dienstleistungen der Ausstellung
10:45 Uhr
Kommunikations- und Kaffeepause
11:15 Uhr
Aus der Praxis für die Praxis II -
FORM folgt FUNKTION
Zufriedenheit des Benutzers als Design-Vorgabe mehr
Bei der Entwicklung der neuen Maschinenbaureihe UNISpeed 2000 in „neuem Design“ war der Schwerpunkt nicht die Erhöhung der technischen Leistungsdaten, sondern den Bediener bei seiner täglichen Arbeit mit und an der Maschine zu unterstützen. Im Vortrag stellen wir vor was für neue Funktionen/Aufgaben dadurch in den Entwicklungslastenheften entstanden sind und wie diese die Konstruktion der Maschine beeinflusst haben und wie diese umgesetzt wurden.

Wertschätzung des Maschinenbedieners als erlebbares Ausstattungsmerkmal war das Ziel.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Ergonomie der Maschine als Design und Entwicklungsvorgabe
  • Die Wertschätzung des Bedieners durch das Maschinendesign
  • Design nicht um des Design Willens, sondern mit erlebbaren Nutzen für den Anwender
Referent: Martin Rathgeb | SHW Werkzeugmaschinen GmbH

Martin Rathgeb, 52 Jahre / Technischer Leiter der SHW Werkzeugmaschinen GmbH
seit 1999 bei SHW WM
Start bei SHW WM als Projektleiter, nach Erfahrungen im Automobilbau (AUDI AG) und bei Baumaschinen (LIEBHERR AG)
ab 2009 Gesamtleitung Technik; verantwortet Entwicklung und Montage

Session 1

11:45 Uhr

Management & Strategie
Industrie im Wandel -
Erfolgreiche Geschäftsmodelle durch UX mehr
Um die Potenziale des digitalen Wandels zu nutzen und sich langfristig gegen den Wettbewerb zu behaupten, müssen Geschäftsmodelle angepasst und neue entwickelt werden. Industrie 4.0 ermöglicht neue Produkte, Services und Vertriebskanäle. Um dem Markt, den neuen Kundenerwartungen und technologischen Veränderungen gerecht zu werden, müssen sich Unternehmen von alten Denkmustern befreien und ganzheitlich denken. Im Zeitalter der Digitalisierung gilt es vernetzte nutzerorientierte Produkt- und Servicewelten zu schaffen, bei denen die einzelnen Bausteine optimal ineinandergreifen und Nutzern ein einmaliges Erlebnis bieten. Franz Koller, Managing Director bei der User Interface Design GmbH und Mitglied im Vorstand des VDMA-Fachverbandes „Software und Digitalisierung“, erklärt, wie Unternehmen neue Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 erschließen und diese durch UX Maßnahmen erfolgreich umsetzen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Welche Veränderungen hinsichtlich Markt, Kundenerwartungen und Technologie ergeben sich durch die Digitalisierung und wie kann man diesen begegnen?
  • Wie können Unternehmen nutzerorientierte Produkt- und Servicewelten schaffen?
  • Wie können Unternehmen neue Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 erschließen und erfolgreich umsetzen?
Referent: Franz Koller | User Interface Design GmbH & Mitglied des Vorstands VDMA-Fachverband Software und Digitalisierung

Franz Koller ist seit 1998 Managing Director der User Interface Design GmbH (UID). 1998 gründete er UID gemeinsam mit Dr. Claus Görner. Zuvor leitete er das Marktstrategieteam Interaktive Produkte am Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation IAO und war wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter an der Universität Stuttgart. Franz Koller ist Mitglied im Vorstand des VDMA-Fachverbands „Software und Digitalisierung“ sowie im Industriebeirat des Studiengangs Informationsdesign an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart.

Augmented Reality = Augmented Usability? -
Eine Nutzerstudie zum Einsatz von AR in der Industrie mehr
Die Technologie befindet sich in einem ständigen Wandel. Noch vor 5 Jahren war es kaum vorstellbar, Industrieanwendungen auf Tablets oder Smartphones in der Praxis einzusetzen. Heute sind diese Geräte aus dem Industrieumfeld vielerorts nur noch schwer wegzudenken. Doch der technologische Fortschritt schreitet schnell voran. Datenbrillen, die die reale Welt um virtuelle Einblendungen erweitern, sind aktuell überall in der Diskussion. Augmented Reality (kurz: AR) verspricht vielfältige Einsatzmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen der Smart Factory. Von der Planung über die Herstellung bis hin zu Service und Reparatur könnten Arbeiter von virtuellen Einblendungen, die sie bei ihren alltäglichen Aufgaben unterstützen, profitieren.

Doch wie kann dieses Potenzial ausgeschöpft werden? Was können aktuelle Augmented Reality Brillen leisten? Wo liegen die Stärken und Schwächen von AR?

Im Rahmen einer Usability Studie haben wir Antworten auf diese Fragen erarbeitet. Wir entwickelten eine Simulation, bei der Nutzer bei der Überwachung einer Maschinenhalle durch virtuelle Einblendungen unterstützt werden und führten eine Evaluation mit mehreren Testpersonen durch. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, wie Nutzer auf natürliche Art und Weise in AR-Anwendungen interagieren können, aber auch, welche Fallstricke bei dieser Technologie zu beachten sind und wo die Grenzen aktueller AR-Brillen liegen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Potenziale von Augmented Reality im industriellen Umfeld
  • Technologische Möglichkeiten und Grenzen aktueller AR Systeme
  • Erfahrungsbericht zu Entwicklung und Test von AR Anwendungen anhand eines konkreten Projektes
Referent: Ronja Scherz | Centigrade GmbH

Ronja Scherz arbeitet seit September 2013 als 3D Design Engineer bei der Centigrade GmbH. Schon während ihres Studiums der Medieninformatik an der Hochschule Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld, lagen ihre Schwerpunkte in den Bereichen Human Computer lnteraction, 3D-Modellierung und Animation. Zudem beschäftigte sie sich intensiv mit der Evaluation von Virtual Reality Interaktionen. Bei Centigrade zählen zu ihren Hauptaufgaben als 3D Design Engineer die Entwicklung von intuitiv bedienbaren 3D Anwendungen mit Unity3D, schwerpunktmäßig in den Bereichen Virtual Reality und Augmented Reality, sowie die Gestaltung von ansprechenden 3D User Interfaces.

Erfolgsfaktoren und Best Practices für die optimale Zusammenarbeit zwischen UX-Agenturen und Mittelstand mehr
Bei der Zusammenarbeit von UX-Agenturen mit dem industriellen Mittelstand treffen zwei ganz unterschiedliche Akteure aufeinander. Die Agenturwelt dreht sich gerade bei den eingesetzten Technologien und Werkzeugen schnell. Hierarchien sind flach und Arbeitskontexte wandeln sich ständig. Der industrielle Mittelstand ist dem gegenüber von größerer Kontinuität geprägt. Branchen wie der Maschinen- und Anlagenbau schaffen zum Teil Produkte mit einer Lebensdauer von über 10 Jahren. Gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung und der weltweiten Konkurrenz ist es jedoch wichtig, dass beide Seiten effektiv zusammenarbeiten. Um das zu unterstützen, stellt Nadine Kempe Erfolgsfaktoren für gelungene Projekte vor, illustriert diese an Hand von Best Practices und gibt konkrete Tipps für Werkzeuge und Vorgehensweisen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Wo liegen die Unterschiede (aber auch Gemeinsamkeiten) zwischen UX-Agenturen und Mittelstand?
  • Wie können beide Seiten effektiv zusammenarbeiten?
  • Beispiele für Werkzeuge, Hilfsmittel, Best Practices
Referent: Nadine Kempe | UCDplus GmbH

Nadine Kempe ist Dipl.-Ingenieur der Computervisualistik. Bei der UX-Design- und Usability Agentur UCDplus ist sie als Projektleitung tätig. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören dort seit 2013 neben der vollumfänglichen Projektsteuerung auch die Akquise und Beratung von Neukunden. Der Schwerpunkt ihrer Projekte ist dabei im Maschinenbau, der Automobilindustrie und der Informationstechnologie angesiedelt. Vor ihrer Arbeit bei UCDplus forschte und lehrte Nadine als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Bereich computergestütztes Innovationsmanagmenet. Parallel dazu war sie als Projektmanagerin und Workshopmoderation für internationale Innovationsprojekte der Zephram GbR tätig.

Session 2

11:45 Uhr

Methodische Aspekte & Tools (Teil I)
Sehen, was Nutzer denken? -
Eyetracking-Prozess in einer interaktiven Session mehr
Sehen, was Nutzer denken? Das würde selbst Sherlock Holmes zu einem noch besseren Detektiv machen. Die Mysterien der Mensch-Maschinen-Interaktionen sind längst kein Mysterium mehr. Fixationsdauer, Blickbewegungen, ein sprachloser suchender Blick, der zwischen dem Bedienpanel und der Maschine hin- und her schweift. Daraus können weitaus mehr Informationen gezogen werden, als Watson vielleicht angenommen hätte. Diese detailgenaue und prozessuale Beobachtung lässt Schlussfolgerungen nach Holmes zu.

Wir zeigen in einer Session den Eye-Tracking Prozess und zeigen aus bereits bestrittenen Fällen im Bereich Industrie 4.0 Beispiele für Optimierungen der Mensch-Maschine-Interaktion und Arbeitsplatzgestaltung auf. Für die Nutzung des Open-Source Eye-Trackers erzählen wir unsere Dos and Don’ts – zwischenmenschliche und natürlich technische.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Eye-Tracking - geht auch günstig
  • Beispielfälle aus der Praxis
  • Erfahrungen, Dos and Dont's
Referent: Angie Eck | Akquinet

Angie Eck ist zertifizierte Usability Professional bei der akquinet AG. Sie leitet Eye-Tracking Projekte beim Kunden vor Ort im Industrie- und Verwaltungsbereich und im Testlabor.

Referent: Nicole Charlier | Akquinet

Nicole Charlier ist Competence Center Leiterin für User Experience bei der akquinet AG in Berlin. Sie ist als Beraterin tätig und leitet Inhouse Usability Projekte. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Eye-Tracking Studien. Sie ist Mitglied der German UPA.

Hey Siri! Wie wechsle ich den Betriebsmodus? -
Was HMIS von Consumer-Technik lernen können mehr
Im Alltag sind wir an technische Produkte gewöhnt, die sich kinderleicht bedienen lassen. Wir verwenden Laptops, Tablets und Smartphones nahezu intuitiv und müssen deren Benutzung nicht erst langwierig studieren. Produktionsmitarbeiter hingegen werden bei der Bedienung von Industriemaschinen häufig in die digitale Steinzeit zurückgeworfen und müssen sich in Bedienungsabläufe hineindenken, die nicht selten komplizierter sind als der zugrundeliegende Produktionsprozess. Es entsteht ein Nutzungserlebnis, das Nerven, Zeit und schlussendlich auch Geld kostet.

In unserem Vortrag wollen wir darauf eingehen, welche innovativen oder lang erprobten Funktionen sich aus Consumer Produkten in den Industriekontext übertragen lassen. Ziel soll es sein, den Anwender die gewohnte Einfachheit solcher Produkte auch am Arbeitsplatz wiederfinden zu lassen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Welche existierenden Funktionalitäten kann man im industriellen Kontext anwenden?
  • Wann macht die Anwendung wirklich Sinn und wo lauern Gefahren?
  • Wie schaffe ich es, das richtige System für die Bedürfnisse des Benutzers zu erstellen?
Referent: Jeremias Kuge | fünfpunktnull GmbH

Jeremias Kuge studierte Mensch-Computer-Systeme an der Universität Würzburg und forschte zu intuitiver Benutzbarkeit von Software. Bei der fünfpunktnull GmbH ist er als Usability-Engineer für die Konzeption von User-Interfaces und HMIs zuständig.

Referent: Jonas Kraft | fünfpunktnull GmbH

Jonas Kraft studierte Mensch-Computer-Systeme an der Universität Würzburg und arbeitete parallel als Conceptual Designer an der Konzeption von User-Interfaces. 2017 gründete er unter anderem mit Jeremias Kuge die fünfpunktnull GmbH, deren Kunden er bei der Gestaltung von Nutzeroberflächen berät und unterstützt.

HMI im App-Style -
Benutzeroberfläche 4.0: Mobilgerät und Web-Panel tauglich mehr
Augmented-Reality und Sprach-Interfaces mögen in den Fabrikhallen von morgen zu finden sein. Heute sehen wir dort, wenn überhaupt, Touch-Panels. Wir können davon ausgehen, dass es auch noch für eine lange Zeit so sein wird. Deshalb lohnt es sich auch heute noch, Zeit und Geld in die die Usability dieser Interfaces zu investieren. In der Vergangenheit haben sich viele Touch-HMIs nach dem mentalen Modell des Steuerungsprogrammierers gerichtet. Damit der Benutzer seine Aufgaben erfüllen konnte, musste er die Maschine so verstehen, wie der Steuerungsprogrammierer sie versteht. Nach und nach kommen nun Interfaces, die sich an den Aufgaben der Benutzer orientieren. Jetzt muss der Benutzer nur noch wissen was seine Aufgaben sind und wie er Eingaben an der HMI macht. Ein Button muss „drückbar“ aussehen und groß genug sein. Es muss ein Menü geben. Statusinformationen sollten jederzeit sichtbar sein. Glücklicherweise können wir heute davon ausgehen, dass fast alle Maschinenbediener die Interaktion mit Touchscreens gewohnt sind. Wir als Menschen, die HMIs konzipieren, können auf einmal Interaktionsmuster aus dem Consumer-Bereich auf HMIs übertragen. Denn wir können davon ausgehen, dass Benutzer wiederum ihr Wissen auf HMIs übertragen werden. …oder? Müssen wir jetzt lediglich den Material-Design-Guidelines folgen, um intuitive und ansprechende HMIs zu konzipieren? Werden wir effizient mit dem vorhandenen Platz auf dem Bildschirm umgehen können? Werden Benutzer sofort wissen, wo Informationen zu finden sind? Werden Einarbeitungszeiten wegfallen? Sehen bald alle HMIs wie eine Smartphone-App aus? In diesem Vortrag werden wir Interaktions-Konzepte von mobilen Anwendungen im HMI-Kontext beleuchten. Was sind die Vorteile? Was gibt es dabei zu beachten? Welche Fallstricke gibt es? Wo und von wem ist mit Wiederstand zu rechnen? Wie kommt dabei ein rundes Konzept zustande?
Referent: Andreas Ehlers | Nordson

Andreas Ehlers ist Gruppenleiter der Produktentwicklung - Steuerungstechnik bei der Fa. Nordson Engineering GmbH in Lüneburg.
Seit seinem Studium der Technischen Informatik an der privat gemeinnützigen Fachhochschule Wedel Mitte der 90'er konnte er in unterschiedlichen Unternehmen der Maschinenbaubranche als Entwicklungsingenieur sehr viel Fachwissen erlangen. Seit nunmehr 17 Jahren erfolgreich bei der Fa. Nordson Engineering GmbH steht er in technischer, seit 3 Jahren auch in disziplinarischer Verantwortung für die Umsetzung interner als auch externer Hard- und Softwareprojekte für Maschinensteuerungen im "Adhesive Dispensing Systems"-Segment durch sein Team. Diese erfolgen in umfangreichem Maße in internationaler Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft, der Nordson Corporation.

Referent: Hauke Thorenz  | GTI-control

Hauke Thorenz (28) hat es für das Human-Computer Interaction (M.Sc.) Studium aus dem Bremer Umland an die Uni Würzburg verschlagen. Sein solides UX und Usability Fachwissen aus dem Studium ergänzt er als Mitglied in der German UPA regelmäßig auf Konferenzen und Veranstaltungen. Sein Interesse für Physical Computing und Software-Engineering erlaubt es ihm, Kundenanwendungen bis ins Detail zu durchschauen. Zusammen mit seiner Erfahrung aus dem Web (UX und Entwicklung) ist dies die Grundlage für benutzerfreundliche HMI-Konzepte. Mit dieser Kompetenz-Kombination bereichert er die GTI seit 2016 als Usability-Engineer und Entwickler.

13:15 Uhr
Kommunikations- und Mittagspause

Session 3

14:15 Uhr

Neue Technologien & innovative Anwendungen
"Was kann ich dich fragen?" -
Die User Experience von Conversational Interfaces mehr
Conversational Interfaces gelten als die neuen Helden der Mensch-Maschine-Interaktion. Intelligente Assistenten wie Alexa von Amazon und Google Home gibt es in immer mehr Haushalten und kaum eine Branche experimentiert nicht mit Chatbots. Auch im Arbeitsalltag halten sie nach und nach Einzug.
Aber können sich Menschen und Maschine wirklich verstehen? Sind solche Conversational Interfaces so einfach zu verwenden, wie behauptet wird?
Um diese Fragen zu beantworten, haben wir Chatbots und andere Conversational Interfaces aus den verschiedensten Bereichen untersucht, viele Menschen beobachtet, während sie mit solchen Schnittstellen interagieren, Tiefeninterviews mit Usern geführt und selbst Chatbots gebaut.
Wir diskutieren im Vortrag unsere Ergebnisse und zeigen diverse Beispiele, um das Potenzial und die Vor- und Nachteile von Conversational Interfaces im Arbeitsalltag aufzuzeigen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Was sind die Hürden in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine?
  • Für welche Aufgaben eignet sich ein Conversational Interface?
  • Wie gestalte ich ein Gespräch so, dass es sich für den Nutzer natürlich und sinnvoll anfühlt?
Referent: Dr. Sibylle Peuker | Zeix AG

Dr. Sibylle Peuker ist Partner und User Experience Architect bei Zeix, einer Agentur für User- Centered Design in Zürich. Sie studierte Mathematik, promovierte in Informatik und leitet seit vielen Jahren Projekte mit den Usern im Fokus in diversen Branchen. Sibylle ist davon überzeugt, dass man mit User-Centered Design die Menschen glücklicher und gesünder machen und sogar Leben retten kann. Ihre Einsichten gibt sie gern und regelmässig als Dozentin weiter, derzeit unter anderem als Dozentin an der Berner Fachhochschule und der Technischen Hochschule Rapperswil. Sibylle begeistert sich schnell für innovative Ideen und probiert gerne neue Gadgets oder Services im Selbsttest. Sie hat bereits über 100 Chatbots und Conversational Interfaces ausprobiert und einige konzipiert und zum Leben erweckt.

Software war gestern -
Warum der Hallenboden App-Ökosysteme braucht mehr
Die Softwarewelt in Fertigungsumgebungen ändert sich mit Industrie 4.0 dramatisch. Neue Anforderungen in Bezug auf Usability, Connectivity, Leistungsumfang, Sicherheit, etc. stellen viele produzierenden Unternehmen vor große Herausforderungen. Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt ScaleIT setzt genau da an und schafft Abhilfe. Mit dem neuen ScaleIT App-Ökosystem für den Hallenboden werden Software-Hersteller und Anwender so zusammengeführt, dass die benötigten Software-Landschaften in Fertigungsumgebungen entstehen können. Der Praxistest ist bereits bestanden. Mit Apps können Datenflüsse und Workflows modelliert werden. Die Anwendung von Software wird leichter, günstiger und verständlicher. Anhand eines Industrie 4.0-typischen Anwendungsbeispiels wird die Funktionsweise und Vorgehensweise demonstriert sowie auf die supermodernen Technologien eingegangen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Neuland "Software" in Fertigungsumgebungen: wie Apps helfen können
  • Das ScaleIT App-Ökosystem - ein einfaches, universelles und faires Modell für App-Hersteller und Anwender
  • Anwendungsbeispiel: Sensorik, Datenflussmanagement und Visualisierung

Referent: Dipl.-Informatiker Wolfgang Clauss | Ondics GmbH

Nach dem Studium der Informatik und Betriebswirtschaftslehre forschte Herr Clauss am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. In den Bankenrechenzentren RWG und Fiducia IT verantwortete er die Software-
entwicklung von Bankverfahren. Im Zuge eines Buy-Outs gründete er den IT-Dienstleister für Banken agentes AG. Seit 2011 ist er als Gründer und geschäftsführender Gesellschafter bei Ondics tätig. Die Ondics GmbH ist ein Dienstleister für digitale Prozesse und Transformationen sowie Hersteller von embedded Lösungen für Industrie 4.0. Wolfgang Clauss ist zudem Erfinder, hält mehrere Patente, initiierte und entwickelte das deutsche e-Commerce Paymentsystem Giropay.

Session 4

14:15 Uhr

Methodische Aspekte & Tools (Teil II)
Akzeptierte Mensch-Roboter-Kollaboration in der Produktion -
Fallstricke und Optimierungsansätze für eine erfolgreiche MRK-Implementierung mehr
Der fortschreitende technologische Wandel führt zu großen Herausforderungen für die Arbeit der Zukunft. Digitalisierung und Industrie 4.0 haben das Potential, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen, sind aber auch mit Veränderungsprozessen verbunden. Insbesondere die Mensch-Roboter- Kollaboration (MRK) wird von den Beschäftigten oft als Bedrohung wahrgenommen und abgelehnt. Neben der Betrachtung wirtschaftlicher, sicherheitsrelevanter und rechtlicher Faktoren stellt daher die Betrachtung der Akzeptanz der Mitarbeitenden einen entscheidenden Einflussfaktor für eine erfolgreiche MRKImplementierung dar. Der Vortrag präsentiert Ergebnisse aus Erhebungen mit Vertretern unterschiedlicher Interessensgruppen, die zeigen, dass hierfür weit mehr erforderlich ist als die reine „Usability“ des Roboters. Es gilt vielmehr, MRK als ganzheitlichen Transformationsprozess zu begreifen, der ausreichend Zeit, Planung und Wissen erfordert.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Einführung in den Akzeptanz-Begriff im Allgemeinen und im Kontext von MRK
  • Überblick über Einflussfaktoren auf die MRK-Akzeptanz der Mitarbeitenden und Ansatzpunkte für eine akzeptierte, erfolgreiche MRK-Implementierung in der Praxis
Referent: Antonia Meißner | YOUSE GmbH

Antonia Meißner ist bei der YOUSE GmbH tätig, welche die Entwicklung von innovativen Produkten und Services aus Nutzersicht begleitet und erforscht. Schon während ihres Psychologie- und Ergonomie-Studiums an der LMU und TU München interessierte sie sich für die menschzentrierte Gestaltung technologiegetriebener Veränderungsprozesse. Aus ihrer Sicht ist es essentiell, Technik nicht losgelöst von Mensch und Kontext zu denken, sondern einen ganzheitlichen und nachhaltigen Entwicklungsprozess anzustreben. Bei YOUSE beschäftigt sie sich besonders mit der Erforschung von Angst und Akzeptanz im Bereich der Industrie- und Servicerobotik.

Referent: Cornelia Schauber | YOUSE GmbH

Cornelia Schauber ist Diplom-Psychologin mit Schwerpunkt Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) und Begleitung von nutzerzentrierten Veränderungsprozessen („user-centred changed“). 2010 kam sie als Usability-Expertin zur YOUSE GmbH und leitet seit 2014 den Münchner Standort. An der Universität der Bundeswehr forschte sie an Emotionserkennung für Roboter, und war u.a. Dozentin an der Hochschule Landshut im Bereich „User-Centred Design in der Medizintechnik“. In ihren Projekten beschäftigt sich Frau Schauber mit der am Anwender orientierten Entwicklung und Implementierung von Innovationen und der Begleitung von Transformationsprozessen, deren Gelingen neben einer guten Usability und UX der Produkte an sich ganz wesentlich von einer nachhaltigen Verankerung in der Unternehmenskultur und einer vernünftigen Partizipation aller Beteiligten abhängt.

Intuitive Steuerung in der Industrie -
Intuitives, zielorientiertes Steuerungskonzept für eine einfache Mensch-Maschine-Schnittstelle zum Lasthandling mehr
Im vorgestellten Forschungsvorhaben wird eine neue, effiziente, leicht handzuhabende Steuerung für Lasthebemittel entwickelt. Durch die intuitive zielorientierte Bedienung steuert der Bediener die Maschine in Abhängigkeit der eigenen Orientierung. Der Anwender gibt über eine Joystickbewegung die gewünschte Bewegungsrichtung des Hakens vor, die vom Steuerungssystem automatisch in die Ansteuerung der einzelnen Teilantriebe übersetzt wird. Eine gedankliche Umrechnung zwischen dem Benutzer- und dem Maschinenkoordinatensystem entfällt. Neben dem Steuerungskonzept und der entworfenen Logik entsteht als Ergebnis des Vorhabens ein Demonstrator in Form einer Funksteuerung, die nach ergonomischen Gestaltungsprinzipien konzipiert wird, samt entsprechender Empfangseinheit. Das neue Steuerungskonzept ist auf alle Arten von Lastehebemitteln anwendbar.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Herausforderungen bei der Bedienung von funkgesteuerten Lasthebemitteln
  • Erhöhung der Usability durch die automatische Berücksichtigung von Benutzer- und Lastposition sowie die optimierte Gestaltung der Funksteuerung
  • Studie: Wesentliche Verbesserung der aktuellen Steuerungssituation durch das neue Steuerungskonzept
Referent: Felix Top | Technische Universität München (TUM)

Felix Top, M. Sc., studierte Maschinenwesen an der Technischen Universität München (TUM). Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner) der TUM in Garching und lebt in München. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeiten beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Strategien und Lösungen für die Fördertechnik von Morgen. Hierzu gehören unter andem die Entwicklung von intuitiven Steuerungs- und Bedienkonzepten sowie die Erforschung von Automatisierungsmöglichkeiten in der Intralogistik. Neben seinen Forschungstätigkeiten bildet die Ausbildung des akademischen Nachwuchses an der Fakultät für Maschinenwesen einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt.

Referent: Dr. Jochen Antes | HBC-radiomatic GmbH

Dr.-Ing. Jochen Antes hat 2015 im Fachbereich Hochfrequenztechnik an der Universität Stuttgart promoviert. Seit seiner Promotion ist er als Leiter des Produktmanagements bei der HBC-radiomatic GmbH in Crailsheim tätig. HBC-radiomatic arbeitet als weltweiter Technologieführer im Bereich industrielle Funksteuerungen mit zahlreichen namhaften Maschinenherstellern aus verschiedensten Branchen zusammen. Zu den Einsatzbereichen von HBC-Funksteuerungen zählen sämtliche Arten von stationären und mobilen Kranen, Baumaschinen, fördertechnische Anlagen, Bohrgeräte, hafen- und schiffstechnische Geräte und vieles mehr.

So optimieren Sie die Mensch-Maschine-Interaktion im Produktionsumfeld mehr
Smart Devices, wie Smart Watches oder Hololens Brillen, sind heute bereits ein fester Bestandteil von Industriemessen. Der Vortrag erläutert, wie es gelingt, die traditionelle Maschinenbedienung so weiter zu entwickeln, dass solche neuen Medien wirkungsvoll in Produktions- und Wartungsprozesse integriert werden können.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Wie Smart Devices zur Effizienzsteigerung in der Produktion beitragen können
  • Wie sich Smart Devices integrieren lassen
  • Wartungsarbeiten durch Zusammenarbeit effizienter gestalten
Referent: Stefan Selke | Eaton Industries GmbH

Nach dem Studium der Elektrotechnik und beruflichen Engagements bei global operierenden Firmen begann Stefan Selke im Jahr 2007 bei der Firma Eaton am Standort Bonn. Als Key Account Manager betreute er internationale Großkunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau bevor er 2015 in das Marketing wechselte. Als Segment Manager für den Maschinenbau in Europa zählen neue Konzepte zur Maschinenbedienung, speziell auch im Umfeld von Industrie 4.0, zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten.

15:45 Uhr
Kommunikations- und Kaffeepause
16:15 Uhr
Arbeitswelten der Zukunft - Forschung und Trends mehr
Wer gestaltet die Arbeitswelt der Zukunft? Entlang des Mottos des Wissenschaftsjahres 2018 werden in dem Impulsvortrag wesentlich Treiber aus Technik, Gesellschaft und Wirtschaft vorgestellt, die die Arbeitswelten von morgen beeinflussen. Beispiele aus der aktuellen Forschungslandschaft und Trends im Bereich der Interaktionsgestaltung und –technologie zeigen auf, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen kann, und welchen neuen Herausforderungen sich Unternehmen dabei stellen müssen.
Referent: Andreas Schuller | Fraunhofer IAO

Andreas Schuller leitet das Team »Interaction Design and Technologies« des Fraunhofer IAO. Das Team befasst sich mit der Konzeption, Gestaltung und Entwicklung von Mensch-Technik Interaktion mit dem Ziel, die Chancen der Digitalisierung durch neuartige Formen der Interaktion möglichst effektiv zu nutzen. Andreas Schuller studierte Medieninformatik an der Universität Ulm und Interactive Systems (Programming) der Monash University in Melbourne und ist zertifizierter ScrumMaster® (2016). In Forschungs- und Industrieprojekten steht er für die Verbindung des menschzentrierten Gestaltungsprozesses mit der technischen Entwicklung innovativer Benutzeroberflächen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Entwicklung neuer Interaktionsmöglichkeiten für Industrie 4.0, der Implementierung mobiler vernetzter Anwendungen und Intelligenter Benutzerschnittstellen.

16:45 Uhr
Modulare Konzepte für Usability im Sondermaschinenbau -
Projektierkosten sparen durch modulare Maschinenbilder und flexible Produktions-Screens mehr
Viele Maschinenbauer stehen vor der Herausforderung für jeden Kunden eine „kundenspezifische“ Maschine zu fertigen. Aufgaben wie Produktion, Inbetriebnahme oder Umrüsten einer Maschine müssen auf diese Individualisierungen eingehen, um eine optimale User Experience für die unterschiedlichen Nutzergruppen zu erzielen. So spiegeln sich diese Sonderanfertigungen auch in der Maschinensteuerung (HMI) wieder. Ein modularer Ansatz führt dabei zur erforderlichen Flexibilität.
Anhand von Praxisbeispielen werden geeignete innovative UX-Patterns vorgestellt und diskutiert. Es werden Lösungswege aufgezeigt, wie man den Herausforderungen der Sondermaschinen-HMIs begegnen kann, um diese modular und damit einfach, schnell und flexibel handhabbar zu machen. Die Patterns sind auch auf andere Bereiche übertragbar, in denen eine Anwendung kundenspezifische Lösungen bedienen muss.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Vorteile von modularen UI-Komponenten im (Sonder-)Maschinenbau
  • Sinnvoller Einsatz dieser Komponenten anhand von Praxisbeispielen
Referent: Dipl.-Des. Florian Fuchs | CaderaDesign GmbH

Florian Fuchs ist Diplom-Kommunikations-Designer (FH) und zertifizierter Usability Engineer (Fraunhofer FIT). Er arbeitet seit 2009 als User Interface Designer, Usability und User Experience Engineer bei CaderaDesign GmbH. Unter seiner Projektleitung entstanden seitdem viele Kunden-Projekte aus dem Bereich Maschinenbau, Industrie, Automation und Medizintechnik, von denen einige Projekte mit Design Awards ausgezeichnet wurden (u.A. iF Design Award – Gold, Red Dot Award, German Design Award).

Referent: Dipl.-Des. Tom Cadera | CaderaDesign GmbH

Tom Cadera studierte Industrial Design an der HBK Braunschweig und gründete nach seinem Studium 1992 CaderaDesign als Büro für Industrial Design. Seit 1993 ist CaderaDesign auch auf User Interface Design, die Konzeption und Gestaltung von anwenderfreundlichen Mensch-Maschine-Schnittstellen, spezialisiert. Dabei reicht die Bandbreite von Kleingeräten über umfassende Windows-Applikationen bis hin zu komplexen Maschinensteuerungen für ganze Maschinenfamilien. Als User Interface- und Industrial Designer beschäftigt er sich außerdem mit den Vorteilen, die sich aus der Kombination dieser beiden Disziplinen, dem Intermedialen Design, in der Gesamtwirkung ergeben.

17:15 Uhr
Veranstaltungsende

Aussteller 2018